Denkmalpflege für Hamburg

Vier der Hamburger Geschichtswerkstätten betreuen in ihrem Aktionsgebiet jeweils ein Denkmal von besonderer Bedeutung.

Ottensen - Drahtstiftefabrik

Mit dem Projekt Ottensener Drahtstiftefabrik Feldtmann in der Zeißstraße im Osterkirchenviertel hat sich das Stadtteilarchiv Ottensen seit 1985 einer Aufgabe zugewandt, die oftmals an die Belastungsgrenze des kleinen gemeinnützigen Vereins ging. Da der Verein auf der Suche nach größeren Räumen war, wagte er das Abenteuer, den Wunsch nach einem neuen Domizil mit einem praktischen Beitrag zum Erhalt von Industriekultur und Stadtteilgeschichte zu verknüpfen. Mit öffentlicher Unterstützung konnten 1986 die alte Fabrik und zwei dazugehörige Arbeiterwohnhäuser in der Zeißstraße erworben werden. 1989 wurden die Häuser in die Denkmalschutzliste eingetragen.

Bild15 Bild16

Eppendorf: Luftschutz-Röhrenbunker - Die „Subbühne“

Der denkmalgeschützte unterirdische Röhrenbunker Tarpenbekstraße in Eppendorf wurde 1995 von den Künstlern Michael Batz und Gerd Stange „entdeckt“ und in einen Veranstaltungsort umgewandelt. Träger des Projektes ist seit 1996 das Stadtteilarchiv Eppendorf.

Bild17

Hamm: Bunker-Museum

Inmitten des zentrumsnahen Stadtteiles Hamm befindet sich das in der Stadt Hamburg einzige Bunkermuseum. Der unterirdische Vier-Röhrenbunker aus dem Jahre 1940/41 wurde mit nachgebautem Mobiliar in seinen Ursprungszustand versetzt, sodass ein Museum entstand, bei dem bereits das „Gebäude“ an sich einen Bestandteil der gesamten Ausstellung bietet.
Das seit dem 1.10.1997 bestehende Bunkermuseum wird vom Stadtteilarchiv Hamm betreut.

Bild18

Fuhlsbüttel: Unterkunftsbaracke des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers

Die Willi-Bredel-Gesellschaft hat die beiden letzten weitgehend im Originalzustand erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken Hamburgs vor dem Abriss gerettet und eine Dauerausstellung über NS- Zwangsarbeit eingerichtet (Themen: Rekrutierung der Zwangsarbeiter, Wohnsituation, Lebensbedingungen und Misshandlungen). Die zweite Dauerausstellung veranschaulicht die Lebensgeschichte der polnischen Jüdin Matla Rozenberg, die der Hölle von Auschwitz entkam und in Hamburg Zwangsarbeit leisten musste.

Bild19

Besuch von Jan de Groth. Zeitzeugengespräche in der
Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.

Wir freuen uns über jede Spende für die Arbeit der Geschichtswerkstätten in Hamburg.
Haspa, BLZ 20050550, Kto. 1257 134740, Empfänger: Geschichtswerkstätten HH e.V.
IBAN DE02 2005 0550 1257 1347 40