Appell 2014

In den letzten Jahren hat die Geschichtswerkstätten-Bewegung einen erneuten Aufschwung genommen. Mit den Werkstätten Billstedt, Harburg, Süderelbe, Gängeviertel und Wandsbek sind seit 2007 gleich fünf neue Einrichtungen hinzugekommen. Weitere sind gegenwärtig im Entstehen.

Auf der anderen Seite ist die finanzielle Lage der Geschichtswerkstätten schon lange prekärSeit 1996 wurde keine Inflationsausgleich für Betriebskosten und Gehälter mehr gewährt. In den Jahren 2003/04 mussten die Werkstätten zudem unter der damaligen Kultursenatorin Dr. Horakova eine pauschale Kürzung ihrer Förderung um 25% hinnehmen. Von der Erhöhung der institutionellen Förderung für Stadtteilkultur im Jahr 2009 blieben die meisten Werkstätten ausgeschlossen. Die Erträge des 2009 gegründeten Stiftungsfonds fielen aufgrund der niedrigen Zinsen bisher gering aus. Sie belaufen sich auf ca. 14.000 Euro pro Jahr und sind laut Stiftungszweck auch nur für Gemeinschaftsprojekte aller Geschichtswerkstätten einsetzbar.
Von den aktuell bestehenden 20 Einrichtungen erhalten nur 13 eine jährliche institutionelle Förderung von insgesamt 435.790 Euro.

Aus diesem Grund haben wir 2014 einen Appell an die Bezirksgremien, alle Abgeordneten der Bürgerschaft und an den Bürgermeister gerichtet.

Lesen Sie hier den Appell und die Antwort von Bürgermeister Olaf Scholz:

Appell
brief senatskanzlei30102014

Wir freuen uns über jede Spende für die Arbeit der Geschichtswerkstätten in Hamburg.
Haspa, BLZ 20050550, Kto. 1257 134740, Empfänger: Geschichtswerkstätten HH e.V.
IBAN DE02 2005 0550 1257 1347 40